Sauberes Wasser, Gesundheitsvorsorge und Bildung  gehören zu den elementarsten Dingen des Lebens und sind drei  wichtige Themen für die von uns angestrebte Bildungs- und Entwicklungsarbeit. Wasser ist Leben, aber verschmutztes Wasser ist verantwortlich für eine Reihe von Krankheiten, wie z. B. Darmwürmer, Cholera und viele andere mehr. Deshalb wollen wir dazu beitragen, dass die Wasserversorgung vor allem in sehr armen Gegenden mit noch vorhanden „Wasserlöchern“ durch den Bau von Brunnen und Wasserbehältern verbessert wird. Dies soll im Einvernehmen und unter Mithilfe der Betroffenen geschehen, um das Eigeninteresse für „ihre Anlagen“ zu wecken und um so  den pfleglichen Umgang  und eine ausreichende Wartung sicherzustellen. Gleichzeitig wollen wir im Rahmen der Bildungsarbeit das Bewusstsein dafür stärken, dass sauberes Wasser ein lebensnotwendiges, kostbares  Gut vor allem für die Gesundheitsvorsorge ist. Es ist daher sehr wichtig, mit Wasser pfleglich und sparsam umzugehen und es vor sämtlichen Verschmutzungen zu schützen.                                                   

Konkret angedacht ist ein Landwirtschaftsprojekt im Dorf Mayirikiti, wo die Grundnahrungsmittel Mais und Bohnen zur Versorgung der Schulkinder angebaut werden sollen und wo diese den Anbau selbst erlernen.  Der dort bereits mit Schaufeln ausgehobene 35 Meter tiefe Brunnenschacht soll mit einer solarbetriebenen Pumpe ausgestattet werden, um die Felder zu bewässern und zugleich 45 Familien des Dorfes mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen. Die Kosten des Gesamtprojektes einschließlich Wasserbehälter und Gebäude werde mit rund          10 000.-€ geschätzt.

 

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